Gute Makler und woran wir sie erkennen.

Was macht einen guten Immobilienmakler aus? Statement des Geschäftsführers Norbert Bienen der bienen+partner Immobilien GmbH.

Norbert Bienen
Norbert Bienen. (© h1 communication GmbH & Co. KG Marken- und Designagentur)

Die bienen+partner Immobilien GmbH aus Mönchgladbach gehört mit ihrer über 30jährigen Unternehmensgeschichte zu den führenden Immobilienberatern und Immobilienmaklern am Mittleren Niederrhein. Zu den wichtigsten und aktuellsten Themen steht Geschäftsführer und Gründer Norbert Bienen mit seinem Team regelmäßig Rede und Antwort.

Heute: Gute Immobilienmakler am Mittleren Niederrhein (Mönchengladbach, Düsseldorf, Krefeld, Neuss und Viersen) Worauf sollte man bei ihnen achten und was macht sie aus? Und: Welche Rolle spielen Immobilienmakler bei der Problematik des Düsseldorfers Berufsverkehrs?

Es gibt eine Handvoll eindeutiger Regeln, auf die jeder Suchende, ob im gewerblichen oder privaten Bereich, schauen sollte. Dies gilt ebenfalls für Vermieter oder Verkäufer.

Gerade in Deutschland ist es paradox, dass der Eintritt in den Vermittlungsmarkt für das meist sehr teure und rar gewordene Gut der Immobilie sehr niedrigschwellig angesetzt ist. Fast jeder darf makeln. Umso entscheidender ist, dass man hier transparent aufklärt und die ‚Spreu vom Weizen‘ trennt:

Webauftritt

An erster Stelle sollte sich ein potentieller Kunde im Internet darüber informieren, ob ein Makler oder eine Vermittlungsgesellschaft über einen vernünftigen Webauftritt verfügt. Zwar ist heutzutage eine Internetseite innerhalb weniger Tage oder gar Stunden schnell gebaut, doch erlauben uns Suchmaschinen und Kundenrezessionen einen etwas besseren Blick in die Wirklichkeit. Und auch hier gilt: die volle Fünf-Sterne-Bewertung von weniger bekannten Vermittlern ist auffällig und bis hin zu unmöglich. Gerade bei der Immobiliensuche sollte generell kritisch bewertet werden.

Exklusivität

Dann gilt es zu unterscheiden, ob ein Makler jene Immobilien anbietet, die quasi überall als verfügbar zu finden sind, oder ob ersichtlich ist, dass der Vermittler exklusiv beauftragt wurde. Denn kaum einer beauftragt mehrere Makler gleichzeitig, es sei denn, das Objekt hat es buchstäblich nötig.

Service

Auch sollte sich ein Makler an der Qualität seines Backoffice messen lassen dürfen. Ist im Büro jederzeit jemand zu erreichen und funktioniert die Kommunikationskette? Häufig wird mutlos auf einen Mitarbeiter verwiesen, der zufällig gerade nicht im Haus ist. Zwar ist die Abwesenheit eines Maklers wegen eines Besichtigungstermins kein Knock-Out-Kriterium. Doch ein Rückruf sollte innerhalb weniger Stunden erfolgen.

Transparenz

Bezüglich der Immobilie selber gilt die Faustregel: es gibt Vorzüge und auch Nachteile. Hier muss man transparent abholen und aufklären. Es ist selten so, dass eine Immobilie generell perfekt ist. Es geht um Objektivität, wenn es um die Beschreibung des Objektzustandes geht. Das Druckmittel des Vermittlers, es warten schon viele lediglich auf die Umzugsfirma oder die Finanzierungszusage einer Bank ist ein No-Go.

Beratung

Im Kern geht es um die Zunft des guten Maklers. Wir stehen zu unserer Aufgabe mit dem eigen formulierten Motto: Eine gute und objektive Beratung führt zum Vermittlungserfolg. Wir wissen schlicht worauf es ankommt: Service, Beratung und Informationserfassung. Für beide Seiten.

Denn tatsächlich ist es so, dass man mit Immobilien eine Menge teure Fehler machen kann. Dabei geht es uns um das Delta Zeit, Qualität und Kosten. Wir bieten zum Beispiel einer Jungfamilie alleine aus Respekt vor dieser Aufgabe mit einher gehender Verantwortung keine marktpreisbedingte ‚Teuerimmobilie‘ an.

Auch machen wir uns unseriös, wenn wir wegen eines gegenwärtigen Zinsniveaus werblich kommunizieren, dass wir den maximalen Preis rausholen. Denn die Bewertungen der aus allen Ecken sprießenden Onlineanbieter sind schlicht Zeitverschwendungen und beinhalten meistens falsche Offerten.

Regionale Expertise

In diesem Zusammenhang ist schlussendlich der entscheidende Punkt zu nennen: Ein guter Immobilienberater und -Makler hat seinen geografischen Wirkungsradius. Gerade im stark umkämpften Raum des Mittleren Niederrheins und ihren Städten wie Mönchgladbach, Düsseldorf, Krefeld, Viersen oder Neuss sind gute Makler nicht so einfach zu finden, denn zu viele wollen ‚mitspielen‘, die unsere Region nicht kennen und auch keine Interesse daran haben, dass sie sich positiv entwickelt.

Herausforderungen

Im gewerblichen Immobilienbereich zum Beispiel, sollte es guten Maklern und Beratern neben belastbaren Preisangeboten auch um Themenfelder wie Anfahrtszeiten für ihre Mitarbeiter oder finanzierbare Immobilienpreise für ihre Nachwuchskräfte gehen, gerade mit Blick auf die Nachwuchskräftesicherung, den starken Preisschwankungen für Wohnimmobilien unserer Region oder dem Leidensthema ‚Berufsverkehr-Düsseldorf‘ und dem neuerdings eröffneten und heißgeliebten Umweltstreifen.

Zukunftsthemen

Das ist alles erst der Anfang einer Mobilitätswende, die uns allen eine Menge Zeit und Geld kosten wird, solange wir nicht richtig auf sie reagieren. Das Ziel ist hier, Unternehmen und Familien bzw. ihre Mitarbeiter so anzusiedeln, dass schlicht weniger gefahren werden muss. Denn Elektrofahrzeuge werden nicht dazu beitragen, dass weniger Stau auf den Straßen herrschen wird, sondern eine nachhaltige geografische Verteilung aller Akteure.

Gleichzeitig befinden wir uns in dem wahrscheinlich anspruchsvollsten Transformationsprozess unserer modernen Gesellschaft, wobei die geografische Wettbewerbsumgebung eines Unternehmens anders zu betrachten sind, als noch vor zehn Jahren. Im Zuge der Digitalisierung müssen Unternehmen nicht mehr in zentralen Lagen von Großstadtmetropolen mieten oder kaufen.

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